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Alle guten Dinge sind 3

“Jetzt ist endgültig Schluss, 2 Hunde sind mehr als genug”, sagt Margits Mann, nachdem sie dem kleinen Loki ein Zuhause geschenkt haben. Tja, 2 Jahre später werden sie erneut zu “Pflegestellenversagern”, als sie den schwer kranken Odin bei sich aufnehmen… Margit erzählt uns die Geschichte ganz von vorne 🙂

“Ende 2013 höre ich erstmals von dem Tierschutzverein “Streunerparadies” und finde das Engagement der Familie Hirmann für Straßenhunde so toll, dass ich beschließe, einige Futterspenden zu sammeln und das Streunerparadies damit zu unterstützen. Gesagt, getan und so fahre ich im Januar 2014 erstmals ins Streunerparadies, um die Spenden zu überreichen. Dort verliebe ich mich sofort in die zuckersüße Sandy und überrede meinen Mann zu einer Adoption. Er stimmt schließlich zu und kurze Zeit später sind wir stolze Hundebesitzer 🙂

Ich komme mit Brigitte und Helmut Hirmann, den Gründern des Streunerparadieses ins Gespräch und erfahre dabei, dass die beiden Unterstützung bei der Hundevermittlung brauchen könnten. Ich stimme kurzerhand zu und bin schon bald fixer Bestandteil des Streunerparadies’, indem ich die gesamte Hundevermittlung abwickle und genau schaue, welcher Deckel auf welchen Topf passt! Im April 2018 kommt plötzlich der kleine Loki ins Streunerparadies, ein etwa 10 Monate alter Dackel, der in Ungarn überfahren und schwer verletzt liegen gelassen wurde. Er hat zahlreiche Brüche an den Hinterbeinen und wird kurz darauf in einer Spezialklinik operiert, um die komplizierten Brüche zu reparieren. Anschließend muss Loki natürlich gut versorgt werden und wir beschließen, Loki bei uns zur Pflege aufzunehmen. Tja, was soll ich sagen: Wir werden erstmals zu “Pflegestellenversagern”, denn Loki schleicht sich ganz heimlich in unsere Herzen, sodass wir ihn schließlich nicht mehr hergeben können. Unser Rudel hat nun ein zweites Mitglied und Sandy freut sich sehr über ihren kleinen Bruder. Auch mein Mann liebt Loki heiß, aber in weiser Voraussicht sagt er eines Tages zu mir:

“Jetzt ist endgültig Schluss, 2 Hunde sind mehr als genug!”

Ich nehme seine Worte ernst, 2 Hunde sind wirklich genug. Es kommen immer wieder Pflegefellchen zu uns ins Haus und für alle finden wir ganz tolle neue Familien. Bis … ja … bis der kleine Dackel-Beagle-Mix Gyros letztes Jahr zu uns ins Tierheim kommt! Es ist schnell klar, das mit ihm etwas nicht stimmt, denn der kleine Hundebub kann sich nicht normal bewegen. Erste Untersuchungen bei unserer Tierärztin ergeben, dass Gyros wohl überfahren wurde. Sein Becken ist verschoben und auch ein Bruch im Becken wird sichtbar. Boxenruhe ist angesagt. Der kleine Kerl möchte aber so gar nicht in seiner Box bleiben und weint aus Leibeskräften. Er tut mir schließlich so Leid, dass ich ihn mit nach Hause nehme, natürlich nur unter der Voraussetzung, dass er sich mit Sandy und Loki versteht. Nach ein paar turbulenten Tagen rauft sich das Rudel zusammen und es kehrt wieder Ruhe in unserem Haus ein. Leider stellen wir während dieser Zeit fest, dass Gyros neben seinen Beckenproblemen auch fast taub und blind ist…

Da wir alle den Namen Gyros nicht passend finden und der kleine Bub noch nicht auf diesen Namen hört, nennen wir ihn ab sofort liebevoll Odin. Da Odin auch Koordinationsstörungen zeigt, besuchen wir mit ihm kurze Zeit später einen Neurologen und lassen ein Kopf-CT durchführen. Schließlich erhalten wir die niederschmetternde Diagnose: Odin hat eine schwere, nicht heilbare Gehirnerkrankung, wodurch seine Lebenserwartung als nicht allzu hoch eingestuft wird. Hinzu kommt die Tatsache, dass seine Betreuung eine ziemlich große Herausforderung ist. Eine Vermittlung ist damit nahezu unmöglich. Wir würden die Nadel im Heuhaufen suchen müssen…

Es kommt schließlich, wie es kommen musste… Wir “versagen” ein zweites Mal als Pflegestelle und sagen JA zu Odin. Er hat sich in der Zwischenzeit schon sehr gut eingelebt und genießt jede Minute seines Lebens. Trotz Startschwierigkeiten zwischen Loki und Odin werden die beiden Dackelbrüder innerhalb kurzer Zeit zu “Best Buddies”.  Natürlich wissen wir, dass sein weiterer Weg kein Spaziergang werden wird, aber wir werden ihn mit ihm gehen, egal was kommt. Wir werden Odin die Zeit, die ihm bleibt, so schön wie möglich gestalten und haben inzwischen sogar einen Hundebuggy besorgt, damit er auch an unseren Gassirunden teilnehmen kann. Die „Nadel“, die wir meinten, suchen zu müssen, lag wohl direkt vor unserer Nase 😉

 

Odin ist ein Hund, der durch seine Krankheit einzigartig ist, und gerade das macht ihn so liebenswert ❤

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